Experiment: Welche Chancen haben neue Musiker im Internet?

Andreas Zeitler alias Zettt hat das Experiment gewagt:
Was kann man als neuer Musiker heute ohne Plattenlabel erreichen, allein mit den Mitteln des Internets?
Was bringt es, seine Musik frei und kostenlos zu verbreiten?
In zwei Teilen veröffentlicht er auf UPLOAD seine Erlebnisse.

Weiter auf Upload: Teil 1, Teil 2

Bundeszentrale für politische Bildung über Techno & DJ’s

Unter dem Titel “Arbeitsalltag einer Kultfigur: Der Techno-DJ” befassen sich Ronald Hitzler und Michaela Pfadenhauer in der Bundeszentrale für politische Bildung über Techno und die Arbeit der DJ’s, die diese Musik dem Publikum näher bringen.
Dadurch das die Autoren versuchen den Text sehr sachlich herüber zu bringen und auch Außenstehenden die Gegebenheiten und Begriffe der Szene näher zu bringen liest sich das ganze stellenweise gleichermaßen amüsant wie befremdlich.

Auszüge:

Die unseres Erachtens für den “Lifestyle Techno” symptomatische Veranstaltung, der so genannte Rave, impliziert ein Tanz-Vergnügen, das so lange dauert, dass – tendenziell – jeder Teilnehmer an einem beliebigen Zeitpunkt in das Geschehen ein- und auch wieder aussteigen kann, ohne ein essentielles Ereignis zu versäumen.

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Der Arbeitsplatz des DJs befindet sich auf der so genannten “DJ-Bühne”, einer im Verhältnis zur Tanzfläche zumeist leicht erhöhten Plattform am Rande derselben, die dem DJ und den Tanzenden eine relativ gute Sicht auf einander ermöglicht. Die DJ-Bühne wird dominiert vom so genannten “DJ-Pult”, einem in der Regel tischhohen Gestell mit einer ebenen Arbeitsfläche.

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Darüber hinaus ist der Arbeitsplatz des DJs in der Partysituation strukturell durch eine andauernd (sehr) hohe Lautstärke, durch mäßige bis schlechte Beleuchtung, durch eine eher minder gute Belüftung, durch begrenzten Raum bzw. Enge und durch aufbautechnische und gerätetechnische Instabilitäten geprägt.

Link zum original Artikel: Arbeitsalltag einer Kultfigur: Der Techno-DJ
Komplettes PDF: Idole – Kult

Florian Schneider verlässt Kraftwerk

Florian Schneider verlässt die Gruppe Kraftwerk. Er gründete die Band, die zum deutschen Pop-Exportschlager wurde und zu den Pionieren der elektronischen Musik gehört, mit Ralf Hütter 1970. Stücke wie “Autobahn”, “Model” oder auch “Trans-Europa-Express” sind wegweisend für elektronische Musik.

Über weitere Projekte von Florian Schneider ist noch nichts bekannt. Kraftwerk wird es aber weiter geben, es steht mit Radiohead eine gemeinsame Tour durch Südamerika an. Weitere Mitglieder von Kraftwerk sind neben dem Gründungsmitglied Ralf Hütter z.Zt. Stefan Pfaffe, Fritz Hilpert und Henning Schmitz.

Links: Discogs, Wikipedia

Bild: cc Lizenz by mr hartnoll (flickr)

Chris Liebing – digitale Track-Versionen für Vinyl-Käufer

Chris Liebing ermöglicht allen Besitzern von Vinyls der Labels CLR, CLRetry, CLAU und Spinclub Recordings ab dem 01.12.2008 diese Tracks auch digital downzuloaden – und zwar kostenlos! Diese Aktion wird zeitlich unbegrenzt sein und bezieht sich auf alle Vinyls dieser Labels, egal wann und wo sie in den letzten 10 Jahren gekauft wurden.

Um an den Download-Link zu kommen macht man einfach von sich und dem Vinyl in der Hand ein Foto und mailt es an Chris Liebing. Ab dem 01.12.08 wird es auf www.cl-rec.com weitere Einzelheiten dazu geben.

In Zukunft will Chris Liebung allen Vinyl-Käufern die Entscheidung abnehmen sich immer wieder zwischen Vinyl und digitalem Kauf entscheiden müssen: ab 2009 soll es mithilfe eines Codesystems für alle Vinyl Käufer unserer Labels den entsprechenden digitalen Download umsonst (inklusive digital only Versionen) geben.

Chris Liebing:

“Es ist offensichtlich dass immer mehr DJs genau wie ich mit digitalen Files arbeiten. Da dachte ich mir dass sich eventuell der eine oder andere freuen würde, wenn man die Tracks die man irgendwann mal auf Vinyl gekauft hat, ohne Mehrkosten und ohne größeren Aufwand auch im digitalen Format bekommen könnte, und zwar legal und in bester Qualität.”

Berlin Calling – ein neuer “Technofilm”

Nach einiger Zeit gibt es wieder einen Film der in der Techno-Szene angesiedelt ist.

Kurzinhalt:

Der Berliner Elektro-Komponist Martin (Paul Kalkbrenner), genannt DJ Ickarus, tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt. Sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung. Als Ickarus jedoch nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, geraten alle Pläne durcheinander. Eine Tragikomödie im Berlin von heute.

KINOSTART: 02.10.2008
Regie Hannes Stöhr, Verleih: Movienet Filmverleih
Hauptdarsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Peter Schneider
Laufzeit 109 min., 35 mm, Farbe, Dolby SR, FSK ab 12 ffr.

Weblinks:
www.berlin-calling.de

www.kino-zeit.de
www.movienetfilm.de


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