Bundeszentrale für politische Bildung über Techno & DJ’s

Unter dem Titel “Arbeitsalltag einer Kultfigur: Der Techno-DJ” befassen sich Ronald Hitzler und Michaela Pfadenhauer in der Bundeszentrale für politische Bildung über Techno und die Arbeit der DJ’s, die diese Musik dem Publikum näher bringen.
Dadurch das die Autoren versuchen den Text sehr sachlich herüber zu bringen und auch Außenstehenden die Gegebenheiten und Begriffe der Szene näher zu bringen liest sich das ganze stellenweise gleichermaßen amüsant wie befremdlich.

Auszüge:

Die unseres Erachtens für den “Lifestyle Techno” symptomatische Veranstaltung, der so genannte Rave, impliziert ein Tanz-Vergnügen, das so lange dauert, dass – tendenziell – jeder Teilnehmer an einem beliebigen Zeitpunkt in das Geschehen ein- und auch wieder aussteigen kann, ohne ein essentielles Ereignis zu versäumen.

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Der Arbeitsplatz des DJs befindet sich auf der so genannten “DJ-Bühne”, einer im Verhältnis zur Tanzfläche zumeist leicht erhöhten Plattform am Rande derselben, die dem DJ und den Tanzenden eine relativ gute Sicht auf einander ermöglicht. Die DJ-Bühne wird dominiert vom so genannten “DJ-Pult”, einem in der Regel tischhohen Gestell mit einer ebenen Arbeitsfläche.

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Darüber hinaus ist der Arbeitsplatz des DJs in der Partysituation strukturell durch eine andauernd (sehr) hohe Lautstärke, durch mäßige bis schlechte Beleuchtung, durch eine eher minder gute Belüftung, durch begrenzten Raum bzw. Enge und durch aufbautechnische und gerätetechnische Instabilitäten geprägt.

Link zum original Artikel: Arbeitsalltag einer Kultfigur: Der Techno-DJ
Komplettes PDF: Idole – Kult

Berlin Calling – ein neuer “Technofilm”

Nach einiger Zeit gibt es wieder einen Film der in der Techno-Szene angesiedelt ist.

Kurzinhalt:

Der Berliner Elektro-Komponist Martin (Paul Kalkbrenner), genannt DJ Ickarus, tourt mit seiner Managerin und Freundin Mathilde (Rita Lengyel) durch die Tanzclubs der Welt. Sie stehen kurz vor ihrer größten Albumveröffentlichung. Als Ickarus jedoch nach einem Auftritt im Drogenrausch in eine Berliner Nervenklinik eingeliefert wird, geraten alle Pläne durcheinander. Eine Tragikomödie im Berlin von heute.

KINOSTART: 02.10.2008
Regie Hannes Stöhr, Verleih: Movienet Filmverleih
Hauptdarsteller: Paul Kalkbrenner, Rita Lengyel, Corinna Harfouch, Araba Walton, Peter Schneider
Laufzeit 109 min., 35 mm, Farbe, Dolby SR, FSK ab 12 ffr.

Weblinks:
www.berlin-calling.de

www.kino-zeit.de
www.movienetfilm.de

Sven Väth erinnert sich an die Anfänge des Techno

Sven Väth ist mittlerweile eine DJ-Legende, ob man ihn nun mag oder nicht. Er gilt als als großer Pionier und Wegbereiter für Techno und elektronische Musik im Allgemeinen.

Der Tagesspiegel veröffentlichte jetzt seine Erinnerungen an die “Entstehung des Techno” und wie für ihn alles begann.

Sven Väth – Summer of Love

Interview mit Wolfgang Voigt auf Spiegel Online

Im Rahmen der Musikmesse “C/O Pop” feierte das Label Kompakt, welches als eins der erfolgreichsten Techno-Labels gilt, den 10jährigen Geburtstag. Der Label-Chef Wolfgang Voigt, u.a. auch bekannt als Mike Inc, Grungerman und Wassermann, gilt als einer der Mitbegründer des Minimal Techno. Wolfgang Voigt hat seit Mitte der 1990er Jahre über 100 Alben, EP’s und Singles sowie zahllose Remixes unter mehr als 20 verschiedenen Pseudonymen veröffentlicht.

Spiegel Online führte mit ihm ein Interview: 15. August 2008 | Allgemein, People | Kommentare (0)

Derrick May Interview: Techno ist mausetot

Techno hört sich an, als wären George Clinton und Kraftwerk zusammen im Fahrstuhl stecken geblieben. Mit diesem mittlerweile legendären Zitat verpasste Derrick May Techno vor knapp zwanzig Jahren eine erste musikhistorische Verortung, die haften blieb. Danach kultivierte er das Bild der flamboyanten Techno-Diva. Auf seinem Label Transmat hat er mehr Techno-Klassiker veröffentlicht als sonst jemand aus Detroit. In den letzten Jahren war es allerdings recht still um ihn und Transmat geworden. Jetzt ist er wieder auf Tour und glänzt im Interview mit allerlei kunst-philosophischen und pädagogischen Auslassungen.

Das komplette, sehr interessante Interview gibt es bei de-bug.de


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